Pocket-Bikes – Für wen sind sie geeignet?


Pocket-Bikes heißen sie, die schnellen Mini-Motorräder, die über 60 km/h schnell werden können und dabei nicht höher als 50 cm sind. Viele Menschen sind von den kleinen Motorrädern fasziniert und möchten selbst gerne einmal mit einem solchen fahren oder sich sogar eines zulegen. Doch für wen sind diese kleinen Motorräder eigentlich gedacht und vor allem, wer kann und sollte mit diesen fahren?

Pocket-Bikes waren ursprünglich für Kinder gedacht
Pocket Bikes stammen ursprünglich aus Italien und waren für Kinder konzipiert. Diese fahren damit in der Regel auf abgesperrten Strecken und nach festgelegten Regeln Rennen, deren Regularien vom Deutschen Motor Sport Bund festgelegt werden. Die Situation hat sich jedoch verändert, da mittlerweile schon für etwas mehr als 100 Euro Pocket Bikes auf dem Markt angeboten werden und auch immer mehr Erwachsene der Faszination der schnellen Maschinchen erliegen. Die meisten Hersteller begrenzen das Gewicht der Bikes auf 110 kg, so dass hier eine erste Begrenzung der Nutzung besteht.

Die meisten Pocket Bikes sind im Straßenverkehr in Deutschland nicht zugelassen und dürfen nur auf abgesperrtem Privatgelände oder auf speziellen Rennstrecken gefahren werden. Dabei sollten vor allem Erwachsene eine gewisse Übung mit dem Motorradfahren besitzen, denn auf Grund seiner geringen Größe und den damit verbundenen besonderen physikalischen Bedingungen ist ein Pocket Bike nicht ganz einfach zu beherrschen. Die Verwendung einer kompletten Sicherheitsausrüstung, bestehend aus Helm, Handschuhen und einer Lederkombi sollte aus Gründen der Sicherheit beim Fahren eines Pocket Bikes selbstverständlich sein.

Zahlreiche Meisterschaften bieten Rennvergnügen
Für Pocket-Bike Fans existieren zahlreiche Meisterschaften in verschiedenen Ländern und sogar eine Europameisterschaft. In der deutschen Meisterschaft existieren vier Klassen, wobei in den Klassen 1 und 2 Schüler bis 16 Jahren mit Maschinen einer Leistung bis zu 7 PS teilnehmen. Die Klasse 3 wird als Senior Midi Klasse bezeichnet, und in ihr fahren Teilnehmer ab 16 Jahren mit Zweitaktern bis zu 50 ccm sowie Viertaktern bis 90 ccm ohne Leistungsbeschränkung. Die Klasse 4 verfügt über dieselben Bedingungen wie die Klasse 3, hier werden jedoch so genannte Midbikes gefahren, die etwas größer sind als die Pocket Bikes. Generell sind in den Klassen 1 bis 4 nur Markenbikes von namhaften Herstellern zugelassen.

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