Pocket-Bikes – so finden Sie den passenden Flitzer
Pocket-Bikes, die rasanten kleinen Mini-Motorräder lassen in vielen Männern das Kind zum Leben erwachen und wecken den Wunsch, selbst eine solche Maschine sein Eigen zu nennen. Dieser Wunsch ist gar nicht so unrealistisch, da Pocket-Bikes mittlerweile schon für wenig mehr als 100 Euro angeboten werden. Doch sollte man nicht einfach beim nächstbesten Angebot zugreifen, denn besonders bei den billigen Bikes lauern zahlreiche Sicherheitsrisiken.
Der Einsatzbereich sollte klar sein
Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Pocket Bike zuzulegen, der sollte zunächst einmal darüber nachdenken, wie und vor allem wo er ein solches Gefährt eigentlich einsetzen will. In der Regel ist das Fahren der Pocket Bikes im öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland verboten. Es gibt zwar einige wenige Modelle mit einer Straßenzulassung, diese sind aber bis zu zehn Mal teurer als die günstigen Angebotsmodelle. Ansonsten dürfen die Bikes nur auf abgesperrtem Privatgelände benutzt werden oder auf Rennstrecken entsprechender Vereine. Diese lassen häufig nur Markenbikes auf ihren Strecken zu, da das Sicherheitsrisiko bei den billigen Bikes zu groß ist.
Viele Details sind zu beachten
Ein Pocket Bike, das gängige Sicherheitsstandards erfüllt, sollte zunächst über einen stabilen Rahmen verfügen, der im Stand nicht nachgibt. Weiterhin sollten die Rad- und die Lenkeraufhängungen fest sitzen und kein Spiel haben, da nur so ein sicheres Fahren möglich ist. Heiße Teile wie der Auspuff und der Auspuffkrümmer sollten abgedeckt sein und nicht in unmittelbarer Nähe des Kraftstofftanks verlaufen. Die Kraftstoffleitung sollte so verlegt und befestigt sein, dass sie sich während des Betriebs nicht lösen kann.
Probieren Sie unbedingt die Bremsen vor dem Kauf eines Pocket Bikes aus. Diese müssen ausreichend und gleichzeitig bremsen und sollten nicht etwa plötzlich blockieren. Auch sollten die Bremshebel sicher zu greifen sein. Die Seilzüge der Bremsen sollten zudem sicher verlegt sein und dürfen keine Knickstellen oder Ähnliches aufweisen.
Ein so genannter Notaus- oder Killschalter ist erforderlich, um in Notsituationen den Motor schnell ausschalten zu können. Auch sollte ein Schlüsselschalter vorhanden sein, der verhindert, dass zum Beispiel Kinder unerlaubt mit dem Bike herumfahren.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei Ihrem zukünftigen Pocket Bike ist der Lenker, der sich auch in kritischen Situationen nicht aus seiner Klemmung lösen oder verdrehen darf. Es muss ein Lenkeranschlag vorhanden sein, der verhindert, dass man sich zwischen Lenker und Tank die Finger quetscht. Sich lösende Fußrasten oder auch leicht abziehbare Lenkergriffe können ebenfalls schnell zu einem gefährlichen Sturz führen, so dass Sie ihr Augenmerk auch auf diese Details richten sollten.
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